Update:28.03.2008  

 

Bericht von Heinz Ludwig


Im Gründungsjahr des Vereins 1964 war der Judosport im Raume Lüdenscheid und Halver noch nicht bekannt. Unser Bestreben eine sportliche Bleibe zu finden (Turnhalle), war z. B. in der Annahme begründet eine Schlägertruppe zu sein.

Die Gründer des Vereins in ca. Mitte 1964 waren:

Ladislaus Krüger, Edmund Krüger, Werner Ries, Eduard Schewando, Horst Patzelt, Robert Patzelt, Heinz Ludwig.

Man schrieb von sieben Sportinteressierten aus Halver und Umgebung, und es wurden Übungsstunden abgehalten.

Das Judofieber hat der damalige Vereinsvorsitzende und Übungsleiter nach Halver gebracht.

Vor meinem Umzug nach Halver, war ich Mitglied des J.C. Remscheid e.V. von 1961 – 1962.

1962 konnte ich die Prüfung zum 5. Kyu grad ablegen.

Mit dieser geringen Vorkenntnis begeisterte ich die sechs anderen Gründungsmitglieder zu dem Schritt, alle samt Mitarbeiter der Gesenkschmiede Heinrich Jung & Sohn.

Die Anfänge des Trainings fanden in Berkenbaum, Buschhausen und in der alten Schule in Ehringhausen statt.

Trainings Räume waren zu dem Zeitpunkt alle samt Gesellschaftsräumen in Gaststätten, keine Turnhallen.

Da keine Matte zur Verfügung stand, wurde das Abrollen und z.T. auch Fallübungen auf den Holzböden ausgeführt (die erste Zeit stand nur alte Teppich zur Verfügung).

Bei den ersten Übungsleiter Lehrgängen konnte ich eine aus mehreren Teilen bestehende Strohmatte ergattern. Diese Einzelteile rutschten leider sehr oft auseinander, die Folgen blieben da nicht aus, zum Glück keine schweren Verletzungen.

Die Anträge bei dem Kreissportverband und bei der Stadt Halver, um finanzielle Unterstützung zur Anschaffung einer Matte, wurden mit der Begründung abgelehnt, Sie können noch keinen sportlichen Nachweis erbringen.

In Sammlungen bei den Halveraner Bürgern und in den Unternehmen der Umgebung, wurden innerhalb von zwei Wochen 3000,- DM von dem damaligen 2. Vorsitzenden Georg Adolph und dem Jugendwart Wilhelm Broska gesammelt.

Der Rest von 800,- DM wurde aus der Vereinskasse bezahlt.

Die Matte war uns sicher !!

Unter dem Motto ohne Fleiß kein Preis, haben sich Mitglieder des Vereins, auf die nächste Gürtelprüfung vorbereitet.

Für mich galt das gleiche und noch mehr:

-April 1965 legte ich die Prüfung zum 3. Kyu Grad ab.

-Oktober 1965 die Prüfung zum 2. Kyu Grad.

-Mai 1966 die Prüfung zum 1. Kyu Grad.

-Zwischenzeitlich diverse Lehrgänge z.B. Übungsleiter Lehrgänge und Prüfungen.

-Juli 1967 Kampfrichter auf Kreisebene

-Okt. Kampfrichter auf Bezirksebene

-Juni 1972 die Prüfung zum 1. Dan

-1966 die erste öffentliche Judosportveranstaltung in Halver (in der Reithalle Halver).

 Das damalige Mitglied Klaus Lemke (seines Zeichens Landwirt) planierte den gesamten  

 Innenraum, der ja nur aus Sägespänen bestand.

 Eine Matte hatten wir ja, die zweite brachte der Kreisfachwart Karl Walter Kusenberg  

 (Bergischer Kreis) mit.

 Als Miete der Reithalle für die Veranstaltung musste der J.C. Halver 100,- DM bezahlen. Die 

 Veranstaltung in der Jahnturnhalle des TUS Halver durchzuführen wurde nicht genehmigt.

 Folgende Vereine kamen zu dieser Veranstaltung:

 Dieringhausen, Hückeswagen, Radevormwald, Engelskirchen, Portz, Attendorn, Lüdenscheid  

 und Meinerzhagen.

 In der damaligen Mannschaft des J.C. Halver waren:

 Wolfgang Falz, Klaus Buchholz, Horst Meyer, Wilfried Böhle und Jürgen Müller.

-1967 Sportlicher Erfolg gegen den Belgischen Polizeisportverein in Loewen. Die sportliche 

 Begegnung fand in Loewen (Belgien) statt.

 In der Mannschaft des J.C. Halver waren:

 Norbert Lange, H. Georg Meyer, Adolf Frank, und Jochen Müller.

 

Wegen Sportverletzungen und daraus resultierende berufliche Veränderung musste ich die sportliche Tätigkeit im Sept. 1975 aufgeben.

Meine Empfehlung an den damaligen 1. Vorsitzenden Volker Diebschlag war, die Sportkollegen:

Adolf Frank, Reiner Höngen, Michael Wirth und oder Frank Kube als Trainer einzusetzen.